Ostern in Rom

Chorgesang zu Ostern 1987 in Rom mit Hindernissen  – Kurzfassung

Stadtrat Ludwig Berger hatte von Gründonnerstag 16.4.1987 bis Ostermontag 20.4.1987 eine Romreise organisiert, mit der ehrenvollen Zusage, dass der Chor am Ostergottesdienst mitwirken darf. Monatelang bereitete Chorleiter Paulinus Lesser den Chor auf dieses Großereignis vor. 43 Sänger und zirka 65 weitere Personen, darunter Kaplan Edmund Prechtl, Bürgermeister Josef Spichtinger und PGR-Vorsitzender Michael Malterer nahmen teil. Neben dem Choreinsatz waren u. a. eine Audienz bei Kardinal Josef Ratzinger zu dessen 60. Geburtstag, sowie ein Besichtigungsprogramm geplant.

Bei der Ankunft im Vatikan erfuhr man, dass es für die „Oberviechtacher“ keinen Eintritt für den Festgottesdienst mit Papst Johannes Paul II gab; darüber hinaus existierte der Messe-Ablauf bereits ohne jegliche Beteiligung unseres Chores. Als Ursache stellten sich später Unzulänglichkeiten beim Wechsel des „Ponteficio Zeremonie“ heraus, der zwischenzeitlich Bischof in Irland geworden war.

Nur durch mehrere glückliche Umstände konnte nach schwierigen Verhandlungen erreicht werden, dass allen Reiseteilnehmern der Eintritt in die Ostermette gewährt wurde. Auch durfte der Chor dann dennoch alleine, auf der Erhöhung neben dem Altar, die vorbereiteten Gesänge „Tues Petrus“, „Jerusalem, Freude ward dir verheißen“ und zur Kommunionausteilung „Surrexit pastor bonus“, sowie  gemeinsam mit einem belgischen Chor, „Jubilate deo“ singen.

(Gefertigt durch  Josef Niederalt nach Unterlagen von Ludwig Berger)

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